Und noch eine Coffeintablette, um den Zeitmangel zu komopensieren. Der bittere Geschmack auf der Zunge hält lange an. Dazu eine aufgelöste Vitamintablette und eine Zigarette. Das Nachtmahl ist angerichtet. Arbeit, Hochschule, Verein, Band...das Ich geht verloren. Freunde werden enttäuscht. Doch alles scheint so wichtig, nichts kann weg rationiert werden. Also muss die Erschöpfung bekämpft werden. Eine Millionen Pflichten , dass Unangenehme wird verdrängt. Zu oft ja gesagt und Angst dies einzugestehen. Das Bild der Anderen über dich, in ihren Köpfen, soll nicht zerstört werden. Versagensangst...alles. Druck, nichts vergessen wollen, nichts verpassen wollen. Die Energie ist zerstreut auf 1000 Baustellen. Der Körper wird um seine Pause bedrogen und trotzdem das Gefühl nichts zu leisten. Die Blicke der Anderen offenbaren ihre Gedanken, wenn ich wieder zeitiger gehe, eine scheinbare Ausrede finde, um die Arbeit wieder eher zu verlassen. Alles schreit nach einem Ventil. Das Bedürfnis nach Drogen & Selbstzerstörung steigt, wenn keiner da ist, der dich in den Arm nimmt und dir sagt, dass die Welt nicht untergeht, nur weil du an einigen Dingen scheiterst. Nur wer an seine Grenzen geht, kann auch mal verlieren. Doch im Moment des Falls freust du dich nicht, dass du durch den Aufbrall etwas lernen wirst.
Mittwoch, 10. Juli 2013
Mittwoch, 3. Juli 2013
Seit 56 Stunden...
Irgendetwas triggerd mich zur Zeit sehr stark. Was kann ich nicht sagen. War es das Festival - so viele schlanke tanzende Körper? Die Tatsache das ich meinen Ex dort wieder sah mit seiner neuen Freundin und ich mich vor seinen Augen und zu seinem Spaß überreden ließ, mich gegenüber einer sehr zierlichen Freundin von mir auf eine Wippe zu setzen? Meine Heiserkeit und die ständigen Halsschmerzen? Die Sehnsucht nach dem Einen aus meinem Umfeld, von welchem ich weiß, das er auf Sportlichkeit viel Wert legt?...Ich weiß es nicht, ich weiß nur das ich Montag auf dem Festival das letzte mal etwas gegessen habe, keinen Hunger & keine Schwäche verspühre, keinen Appetit empfinde und mit Angst daran denke, dass ich morgen zum grillen eingeladen wurde. Irgendwie verspühre ich den Wunsch, so lang nichts mehr zu essen, bis ich wieder die Gewichtsgrenze unterschritten habe, bis zu welcher ich mich einigermaßen wohl fühle, um gesund abzunehmen. Mein Verstand sagt mir, dass es Schwachsinn ist. Ich sollte meinen Stoffwechsel nicht noch mehr runter fahren. Ich verliere nur Darminhalt, Wasser und Muskeln. Nach dem ersten normalen Essen ist alles wieder drauf...Doch dann kommt wieder dieser Wille, die Neugier, wie lang ich es ohne Nahrung aushalte, die Illusion durch Hungern in einen Monat eine Traumfigur zu haben. Der innere Kampf tobt in mir und ein Gefühl sagt mir, dass morgen Abend beim Grillen eine erste entscheidende Runde für die eine oder andere Seite ausgefochten wird. Der Gedanke, wie diszipliniert es wäre, nichts zu essen vs. der Verstand der sagt: "Wenn du Morgen zum ersten mal wieder isst und dies bewusst tust, dann bist schnell satt. Deine Grenze zu finden ist wahre Disziplin."
Ja...das ist meist mein Problem, nichts oder alles. Mich vollstopfen oder hungern, zwei Extreme mit selten vorhandenen Mittelwert.
Dienstag, 2. Juli 2013
Drinkin', dancing' & to find a girl
Das Praktikum frisst meine Zeit auf, daher meine Abwesenheit von der Tastatur. Zum perfekten Ausbruch aus dem Alltag war ich in den letzten 7 Tagen auf einen der beeindruckensten Festivals in meinem Bekanntenkreis. 24 Stunden Musik & viele Drogen leisteten ihren Beitrag zu einen vollkommenen Urlaub der Erschöpfung. Der einzige bittere Nachgeschmack war das zurückkehren müssen aus der scheinbar perfekten Traumwelt. Vorallem in Erinnerung an letztes Jahr...ein mich damals liebender Mensch hatte mich mit viel Zärtlichkeit und einem Vorbereiteten Essen empfangen, kein Platz für Einsamkeit in seinen Armen. In diesem Jahr war er selbst auf dem Festival, allerdings mit seiner neuen Gefährtin. Ein seltsames Gefühl, wenn Mensch im Jahr zuvor noch die Vorstellung mit sich umher trug, dieses Erlebnis gemeinsam mit ihm zu teilen. Ein Jahr...wer weiß ob, mit wem oder in Gedanken an welche Person ich nächstes Jahr umherziehen werde. Meine geheimen Träume haben dieses Jahr schon einen anderen gehört.
Donnerstag, 23. Mai 2013
Ich bin noch da
Was gibt es zu schreiben, zu erzählen, festzuhalten? Ich weiß es selbst nicht so wirklich und will doch etwas hinterlassen, also einfach mal drauf los schreiben. Praktikum, wenig Zeit. Keine Lust bei sonnigen Wetter im Büro zu sitzen. Ein Minus auf dem Konto, ein auf und ab beim Wiegen. Chaos gegen Organisation...irgendwo muss der Hang zur Unordnung raus, also leidet mein Zimmer. Los jetzt, raus jetzt. Machen nicht nur jammern, einfach tun statt Pläne schmieden. Zeug zusammen sammeln und raus. Arsch hoch und schönen Tag euch noch. Nix los und nicht zu retten...
Dienstag, 30. April 2013
Die Krankheit ruft erneut
Und wieder habe ich ewig nichts von mir hören lassen. Habe im letzten Moment doch noch eine Praktikumsstelle gefunden und muss mich erst noch an die ungewohnte regelmäßig in meinem Tagesablauf gewöhnen. Habe in den Wochen davor aus Frust nur gegessen, auf der Suche nach einem befriedigenden Gefühl und den schließen des inneren Lochs, welches sich an verspürter Sehnsucht nährt. Eigentlich will ich es nicht schreiben, aber vielleicht hilft es mir, das ganze zu akzeptieren und daran zu arbeiten: Ich habe in zwei Monaten 10 kg zugenommen und fühle mich unwohler als je zuvor. Das Mehr an Körpermasse kommt mir wie ein Fremdkörper vor, entstanden aus einen kaputtgehungerten Stoffwechsel und fast täglichen binge-eating-Anfällen. Zudem habe ich mich zwei Wochen lang gesund ernährt und so viel Sport getrieben, wie es meine Zeit erlaubt hat. Ergebnis: keins...kaum Abnahme. Der Drang zu hungern steigt, wenn Mensch weiß, wie schnell dadurch das Gewicht wieder runter geht. Der Sommer kam so plötzlich und ich möchte mich nicht in kurzen Hosen oder ärmellosen Shirts zeigen, aus Abscheu vor mir selbst, alles zu eng. Ich will das Thema nicht ausufern lassen, aber ich merke, wie mich wieder jedes schlanke Mädchen in meiner Umgebung triggerd und ich kaum wegschauen kann, wenn ich lange, schlanke Beine sehe. ich wollte von dem krankhaften weg kommen, doch dann fallen mir Aufzeichnungen in die Hände...unglaublich wenig gegessen, jeden zweiten Tag nichts, extreme Abnahme und gleichzeitig notiert, dass alles zu langsam geht.
Dieser Zwiespalt: schnell abnehmen wollen um den Sommer zu genießen, gegen das krankhafte Hungern und die damit verbundenen Einschränkungen und Zwänge. Und dazu kommt einer meiner besten Freunde, der seit Jahren mit Magersucht kämpft, mal akut, mal nur im Hinterkopf. Doch ich weiß, er würde sofort wissen, was mit mir los ist, denn ich bemerke auch jeden Rückfall seinerseits sofort.
Musste das gerade los werden und versuche mich wieder regelmäßig zu melden, das Kopf entleeren tut mir gut...auf zum Hexenfeuer...
Freitag, 22. März 2013
Mein Tachykardie-Verursacher
Besser kann ich meine momentane Stimmung, welche mich vom Schlafen abhält, nicht ausdrücken, deswegen beginne ich heute mit der Musik:
Verdammt, alles ist gerade so intensiv und traurig-schön, auf eine schmerzhaft-genussvolle Weise. Die Tränen laufen von allein, ohne zu wissen woher sie kommen. Da ist er und ich mag ihn, bilde mir sogar immer öfter ein, es wäre noch mehr. Ich sehe ihn oft und es gibt manchmal Gesten, welche mich hoffen lassen und die in anderen Momenten, wenn der Blickwinkel wechselt, wieder nur Freundschaft erahnen lassen. Wenn ich vermute ihn zu treffen, denke ich ewig darüber nach, was ich anziehen soll. Ich suche krampfhaft nach Gesprächsinhalten, nur um ihn in meiner Nähe zu halten, ihn zu hindern am Gehen. Und dabei klingt jedes Wort so inhaltlos, dass ich wünschte es nicht gesagt zu haben, da ich das Gefühl habe, dass es nicht zeigt wer ich bin oder in seinen Augen gern wäre. Darüber zu sprechen ein Unding, zu viele Komplikationen mit ihren Komplizen, will das Unbehagliche vermeiden, wenn er es erfährt und nicht erwidert. Dann lieber im Stillen seine Anwesenheit genießen. Zudem diese Stimme im Kopf, die mal zaghaft flüstert oder auch oftmals lauthals schreit. Die alte Frage wer wen verdient oder auch nicht. Die aufkommende Eifersucht auf so viele unbekannte Gesichter. Noch nie zu zweit verabredet, aber dennoch schon einige Male zu zweit im Gespräch die Zeit vorüberziehen sehen. Und als ich ihn vorhin nach Hause brachte, genoss ich die Umarmung so sehr, dass ich mich danach sofort umdrehte und ging, aus dem Gefühl heraus, seinen Blick ansonsten nicht standhalten zu können. Dabei bemerkte ich nicht, dass er seinen Schlüssel noch nicht einmal zur Hand hatte. Er sagte noch etwas, nach einigen meiner Schritte, ein paar letzte Worte gewechselt, wobei ich bereits bereute, mich so schnell abgewandt zu haben.
Wie konnte ich vor etwas mehr als einer Woche den Nachbareingang so lächelnd verlassen, nachdem ich einen anderen geküsst hatte? Nicht viel hätte gefehlt, um in seinem Bett zu landen. Viel Alkohol, ein bis in die Morgenstunden dauerndes Gespräch und der Wunsch nach Bestätigung hatten dazu geführt, doch nach dem abebben der ersten Hormonwelle, waren meine Gedanken wieder bei ihm, fast so, als ob ich ihn durch mein Handeln betrogen hätte.Und ja, es geht immernoch um ein und den selben Herzrhythmusbeschleuniger, welcher hier und da auf diesen Seiten schon Erwähnung fand.
Wie konnte ich vor etwas mehr als einer Woche den Nachbareingang so lächelnd verlassen, nachdem ich einen anderen geküsst hatte? Nicht viel hätte gefehlt, um in seinem Bett zu landen. Viel Alkohol, ein bis in die Morgenstunden dauerndes Gespräch und der Wunsch nach Bestätigung hatten dazu geführt, doch nach dem abebben der ersten Hormonwelle, waren meine Gedanken wieder bei ihm, fast so, als ob ich ihn durch mein Handeln betrogen hätte.Und ja, es geht immernoch um ein und den selben Herzrhythmusbeschleuniger, welcher hier und da auf diesen Seiten schon Erwähnung fand.
Dienstag, 19. März 2013
Selbstmitleid ist eine unnötige Fessel
Freitag, 15. März 2013
Der Sinn eines Tages
Wenn sich das Innenleben eines
Menschen tatsächlich am Zustand des
eigenen Zimmers erkennen lässt, sollte ich dringend daran arbeiten. Überall Müll, Klamotten, Berge von Zetteln,
Bücher und Flaschen. Verdammt, ich schlafe im Bett mit einen Haufen Kippenstummeln,
einem Beutel mit trocken Brötchen, einen Fieberthermometer, leeren
Bäckertütchen, meinen Gesammelten Rezepten, meinen Rucksack, Margarine und
Messer, einer Reibe, Bademantel und Handtuch, Winterjacken und Tabaktäschen.
Und das sind nur die Dinge, welche ich gerade ohne große Mühe überblicken kann.
Erstaunlich, dass es hier noch Platz für mich gibt, Zusammengerollt in meinen
Schlafsack, mit einem Kopf voller Pläne und einem Körper, der noch nicht weiß
wohin mit sich. Der Magen rebelliert immer noch gegen den gestrigen Fressflash.
Das Flüssigkeitsdefizit hingegen scheint vorerst ausgeglichen zu sein. Der Kaffee neben mir scheint verlockend. Die
Lust zu rauchen steigt. Ich bin in 5-35 Minuten verabredet und neige gerade
dazu dies wahrzunehmen. Also Rauchen und Kaffee
runterkippen, Klamotten wechseln und los. Das wichtige Telefonat
verdrängen und falls jemand nachfragt behaupten, es wäre keiner rangegangen.
Ach, eigentlich hasst Mensch sich doch selbst für solche aufschiebenden
Angewohnheiten, aber irgendwie kann ich gerade nicht anders. Die Kippe schmeckt
nicht so gut wie sie sollte und jetzt komme ich definitiv zu spät, was aber
auch nicht so tragisch ist, passt besser zum Kaffee, welcher nicht nur kalt
sondern auch zu lasch ist. Ein lascher Tag, machen wir das Beste daraus. (am Mittwoch verfasst)
Ein Auszug aus meinen Leben, zwischen Chaos und Utopie,
Wünschen, Plänen und dem damit unweigerlich verbundenen falschen Schein. In mir der Kampf zwischen Motivation und Trägheit. Nach dem Aufstehen erscheinen manche Tage so füllenswert und vor dem Einschlafen rückt die Leere der vergangenen Stunden ins Bewusstsein. Was macht einen guten Tag aus, einen erfüllten? Der reine Spaß scheint zu kurzweilig, meist nur für den Moment von Wert. Pflichten erfüllt zu haben kann befriedigend sein, doch meist nur in Hinsicht auf die Beruhigung des Gewissens. Wo soll der Sinn auch herkommen, die Aufgabe ist, ihn für sich zu schaffen. Versuchen jeden Tag ein Stück weiter zu kommen, in Hinsicht auf ein selbst gewähltes Ziel. Erfahrungen sammeln und davon etwas ins Gepäck für den weiteren Weg stecken. Die Augen offen halten und nicht blind an den kleinen Sachen vorbeigehen, die einen doch zum Lächeln oder Nachdenken hätten bringen können. Etwas möglichst greifbares, nachvollziehbares schaffen, Ideen in Realität verwandeln. Bedeutsamen Menschen begegnen und etwas zurück geben. Aktiv und nicht passiv leben. Kein bloßer Dauerkonsum zum Zeitvertreib, Zeit totschlagen trotz so vieler Fragen. Genießen und ertragen, etwas schaffen und Scheitern sich selbst eingestehen und erlauben. Schwächen eingestehen und Stärken erkennen. Träume müssen nicht solche bleiben, nur weil sie an manchen Tagen mehr in die Ferne rücken, dafür sind sie an anderen umso näher. Erkenntnisse durch Nutzen sinnvoll werden lassen. Versuchen zu verstehen. Soviel für 24 Stunden, wahrscheinlich auch oftmals zu viel, Stillstand ohne die Entscheidung für einen Weg, eine Richtung.
Freitag, 8. März 2013
Lebenszeichen
Die eingeloegte Zwangspause ist vorrüber. Durch den Stress mit meinen Belgen, die ich dank erschlichener Krankschreibung tatsächlich alle noch rechtzeitig abgeben konnte und den längeren Wegbleiben meines Internets, worum ich mich durch den Zeitmangel nicht sofort kümmern konnte, kam in letzter zeit nichts von mir.
Soweit geht es mir gut. An die letzte verbliebene Pflicht, das Finden einer Praktikumsstelle, habe ich mich heute aktiv rangewagt und warte noch auf Antwort. Durch den Prüfungsstress habe ich mich ziemlich gehen lassen. Die Wohnung und im besonderen maße mein Zimmer, sehen furchtbar aus, aber darn wage ich mich im Anschluß. Durch Stressessen und wenig bewegungm, da ich an meinem Laptop gefesselt war, habe ich unglaublich viel zugenommen. Da ich aber im Allgemeine gerade eher eine Aufwärtsbewegung in meinen Alltagsglück verspüre, lasse ich mich davon nicht runterziehen. Ernährungstechnisch gehe ich die Sache erstmal langsam an. Kein stricktes Hungern. In erster Liene will ich die gefühlsverursachten Fressanfälle wieder komplett abstellen. Seit ich vor ein paar Tagen wieder angefangen habe mich zu wiegen, sinkt die Zahl nur um ein paar Gramm, aber mit dem gefühl, dass es sich um eine richtige Abnahme handelt und nicht einfach nur um einen leeren Verdauungsaperat und Wasserverlust. Zudem hoffe ich, dass mein Stoffwechsel durch dass Überfressen (nicht übertrieben, ich hab wirklich zu viel und nur aufgrund des Gefühls von innerer Leere gegessen), wieder in Schwung gekommen ist, was ich auch nicht kaputt machen möchte.
Wenn ich gerade so die letzte Zeit reflektiere fällt mir auch auf, dass ich weniger Alkohol trinke. Ich hatte mal wieder eine Phase, in der ich mich wirklich jedes Wochenende abgeschoßen habe, wenn nicht auch noch zusätzlich unter der Woche. Das habe ich jetzt zum Glück wieder im Griff, die selbstregulierenden Kräfte scheinen also noch vorhanden zu sein. Soweit mein Status. Wenn mir danach ist, öffne ich meinen Kopf wieder, um hier etwas abstraktere Gedanken festzuhalten, bis dahin...
Samstag, 19. Januar 2013
I´m sending me out of space
Der erste Beleg ist endlich fertig geschrieben und abgabebereit. Zwei noch zu schreiben bis zum 16. Februar. Hinzu kommen noch zwei mündliche Prüfungen, auf die ich mich auch noch vorbereiten muss. Der heutige Tag tröpfelte so dahin, aber wenigstens habe ich mein Hauptziel erreicht. Zum weggehen habe ich jetzt keine Lust mehr, auch wenn problemlos noch Begleitung gefunden werden könnte.
Gerade erst bemerke ich, dass ich heute wieder nichts gegessen habe, ungeplant. In meinem Kopf kreisen größtenteils meine zu erfüllenden Aufgaben, Appetit gleich Null. ich habe die gesamte Woche immr nur gegessen, wenn andere dabei waren, es etwas gemeinschftliches war. Ich habe kein einziges mal etwas zubreitet.
Zwischendurch erwische ich mich immer wieder, wie ich bewegungslos meine Gedanken gleiten lasse. Eine Nacht nur für mich, mal sehen, was sie noch bringt. Die Auswahl bietet Entspannung, Lethargie, Anstrengung...eigentlich auch eine gute Umschreibung für meinen bisherigen Tagesrhythmus. Ich glaub ich ergänze jetzt noch ein bisschen Berauschen, das passt mir gut in die Tagessuppe. Zum Glück ist hier noch etwas Alufoile mit meiner geliebten Füllung.
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