Donnerstag, 23. Mai 2013

Ich bin noch da

Was gibt es zu schreiben, zu erzählen, festzuhalten? Ich weiß es selbst nicht so wirklich und will doch etwas hinterlassen, also einfach mal drauf los schreiben. Praktikum, wenig Zeit. Keine Lust bei sonnigen Wetter im Büro zu sitzen. Ein Minus auf dem Konto, ein auf und ab beim Wiegen. Chaos gegen Organisation...irgendwo muss der Hang zur Unordnung raus, also leidet mein Zimmer. Los jetzt, raus jetzt. Machen nicht nur jammern, einfach tun statt Pläne schmieden. Zeug zusammen sammeln und raus. Arsch hoch und schönen Tag euch noch. Nix los und nicht zu retten...


Dienstag, 30. April 2013

Die Krankheit ruft erneut

Und wieder habe ich ewig nichts von mir hören lassen. Habe im letzten Moment doch noch eine Praktikumsstelle gefunden und muss mich erst noch an die ungewohnte regelmäßig in meinem Tagesablauf gewöhnen. Habe in den Wochen davor aus Frust nur gegessen, auf der Suche nach einem befriedigenden Gefühl und den schließen des inneren Lochs, welches sich an verspürter Sehnsucht nährt. Eigentlich will ich es nicht schreiben, aber vielleicht hilft es mir, das ganze zu akzeptieren und daran zu arbeiten: Ich habe in zwei Monaten 10 kg zugenommen und fühle mich unwohler als je zuvor. Das Mehr an Körpermasse kommt mir wie ein Fremdkörper vor, entstanden aus einen kaputtgehungerten Stoffwechsel und fast täglichen binge-eating-Anfällen. Zudem habe ich mich zwei Wochen lang gesund ernährt und so viel Sport getrieben, wie es  meine Zeit erlaubt hat. Ergebnis: keins...kaum Abnahme. Der Drang zu hungern steigt, wenn Mensch weiß, wie schnell dadurch das Gewicht wieder runter geht. Der Sommer kam so plötzlich und ich möchte mich nicht in kurzen Hosen oder ärmellosen Shirts zeigen, aus Abscheu vor mir selbst, alles zu eng. Ich will das Thema nicht ausufern lassen, aber ich merke, wie mich wieder jedes schlanke Mädchen in meiner Umgebung triggerd und ich kaum wegschauen kann, wenn ich lange, schlanke Beine sehe. ich wollte von dem krankhaften weg kommen, doch dann fallen mir Aufzeichnungen in die Hände...unglaublich wenig gegessen, jeden zweiten Tag nichts, extreme Abnahme und gleichzeitig notiert, dass alles zu langsam geht. 



Dieser Zwiespalt: schnell abnehmen wollen um den Sommer zu genießen, gegen das krankhafte Hungern und die damit verbundenen Einschränkungen und Zwänge. Und dazu kommt einer meiner besten Freunde, der seit Jahren mit Magersucht kämpft, mal akut, mal nur im Hinterkopf. Doch ich weiß, er würde sofort wissen, was mit mir los ist, denn ich bemerke auch jeden Rückfall seinerseits sofort.

Musste das gerade los werden und versuche mich wieder regelmäßig zu melden, das Kopf entleeren tut mir gut...auf zum Hexenfeuer...

Freitag, 22. März 2013

Mein Tachykardie-Verursacher

Besser kann ich meine momentane Stimmung, welche mich vom Schlafen abhält, nicht  ausdrücken, deswegen beginne ich heute mit der Musik:



Verdammt, alles ist gerade so intensiv und traurig-schön, auf eine schmerzhaft-genussvolle Weise. Die Tränen laufen von allein, ohne zu wissen woher sie kommen. Da ist er und ich mag ihn, bilde mir sogar immer öfter ein, es wäre noch mehr. Ich sehe ihn oft und es gibt manchmal Gesten, welche mich hoffen lassen und die in anderen Momenten, wenn der Blickwinkel wechselt, wieder nur Freundschaft erahnen lassen. Wenn ich vermute ihn zu treffen, denke ich ewig darüber nach, was ich anziehen soll. Ich suche krampfhaft nach Gesprächsinhalten, nur um ihn in meiner Nähe zu halten, ihn zu hindern am Gehen. Und dabei klingt jedes Wort so inhaltlos, dass ich wünschte es nicht gesagt zu haben, da ich das Gefühl habe, dass es nicht zeigt wer ich bin oder in seinen Augen gern wäre. Darüber zu sprechen ein Unding, zu viele Komplikationen mit ihren Komplizen, will das Unbehagliche vermeiden, wenn er es erfährt und nicht erwidert. Dann lieber im Stillen seine Anwesenheit genießen. Zudem diese Stimme im Kopf, die mal zaghaft flüstert oder auch oftmals lauthals schreit. Die alte Frage wer wen verdient oder auch nicht. Die aufkommende Eifersucht auf so viele unbekannte Gesichter. Noch nie zu zweit verabredet, aber dennoch schon einige Male zu zweit im Gespräch die Zeit vorüberziehen sehen. Und als ich ihn vorhin nach Hause brachte, genoss ich die Umarmung so sehr, dass ich mich danach sofort umdrehte und ging, aus dem Gefühl heraus, seinen Blick ansonsten nicht standhalten zu können. Dabei bemerkte ich nicht, dass er seinen Schlüssel noch nicht einmal zur Hand hatte. Er sagte noch etwas, nach einigen meiner Schritte, ein paar letzte Worte gewechselt, wobei ich bereits bereute, mich so schnell abgewandt zu haben.

Wie konnte ich vor etwas mehr als einer Woche den Nachbareingang so lächelnd verlassen, nachdem ich einen anderen geküsst hatte? Nicht viel hätte gefehlt, um in seinem Bett zu landen. Viel Alkohol, ein bis in die Morgenstunden dauerndes Gespräch und der Wunsch nach Bestätigung hatten dazu geführt, doch nach dem abebben der ersten Hormonwelle, waren meine Gedanken wieder bei ihm, fast so, als ob ich ihn durch mein Handeln betrogen hätte.Und ja, es geht immernoch um ein und den selben Herzrhythmusbeschleuniger, welcher hier und da auf diesen Seiten schon Erwähnung fand.

Dienstag, 19. März 2013

Selbstmitleid ist eine unnötige Fessel

In letzter Zeit erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich mich durch bloßes nichts-tun in Schwierigkeiten manövriere. Ob es nun das Schreiben einer Facharbeit oder das Suchen einer Praktikumsstelle ist. Es gibt Tage, die ich bewegungslos im Bett verbringe, den Kopf voller zu erledigender Dinge und Möglichkeiten. Doch erst wenn diese Pflichten oder Vorhaben auch mit anderen Menschen in Zusammenhang stehen, sich also andere in irgendeiner Hinsicht auf mich verlassen, werde ich tätig. Und am Ende des Tages kommt das Selbstmitleid, die Trauer über den verschenkten Tag. Jetzt möchte ich einen Schlussstrich darunter ziehen. Ich nehme mir jeden Tag etwas vor. Beispielsweise hab ich noch zig Ideen zur Verschönerung meiner Wohnung in mir schlummern, was mir auch wirklich Spaß macht, doch immer wieder spricht die Trägheit aus mir und verschiebt das Vorhaben. Seit Wochen nehme ich mir vor wieder mit Schwimmen oder Yoga anzufangen, weiß dass es mir gut tut und verbringe dann doch nur Stunden damit mir auszumalen, wie schlecht es mir gerade geht. Ich darf einfach nicht immer darauf warten, dass mir jemand anderes oder der nicht mehr auszuhaltende Druck in den Arsch tritt. Ich muss mich selbst aufraffen. In diesem Sinne steht jetzt in beliebiger Reinfolge Duschen, Bewerbungsmail schreiben, Gewürzgläser gestalten und Füllen, etwas aufräumen, DVD brennen und losfahren zum gemeinsamen Kochen. Morgen könnte ich endlich mal wieder Schwimmen gehen, wenn durchs die Bewerbung nichts dazwischen kommt und einige Einkäufe erledigen. Nun folgt Musikaufdrehen und anfangen, in zwei Stunden will ich los. Gedanken frei nach "das schaff ich nie" in "der Versuch zählt" umwandeln. Für Selbstmitleid scheint mir meine Zeit einfach viel zu schade.

 

Freitag, 15. März 2013

Der Sinn eines Tages


Wenn sich das Innenleben eines Menschen tatsächlich  am Zustand des eigenen Zimmers erkennen lässt, sollte ich dringend daran arbeiten.  Überall Müll, Klamotten, Berge von Zetteln, Bücher und Flaschen. Verdammt, ich schlafe im Bett mit einen Haufen Kippenstummeln, einem Beutel mit trocken Brötchen, einen Fieberthermometer, leeren Bäckertütchen, meinen Gesammelten Rezepten, meinen Rucksack, Margarine und Messer, einer Reibe, Bademantel und Handtuch, Winterjacken und Tabaktäschen. Und das sind nur die Dinge, welche ich gerade ohne große Mühe überblicken kann. Erstaunlich, dass es hier noch Platz für mich gibt, Zusammengerollt in meinen Schlafsack, mit einem Kopf voller Pläne und einem Körper, der noch nicht weiß wohin mit sich. Der Magen rebelliert immer noch gegen den gestrigen Fressflash. Das Flüssigkeitsdefizit hingegen scheint vorerst ausgeglichen zu sein.  Der Kaffee neben mir scheint verlockend. Die Lust zu rauchen steigt. Ich bin in 5-35 Minuten verabredet und neige gerade dazu dies wahrzunehmen. Also Rauchen und Kaffee  runterkippen, Klamotten wechseln und los. Das wichtige Telefonat verdrängen und falls jemand nachfragt behaupten, es wäre keiner rangegangen. Ach, eigentlich hasst Mensch sich doch selbst für solche aufschiebenden Angewohnheiten, aber irgendwie kann ich gerade nicht anders. Die Kippe schmeckt nicht so gut wie sie sollte und jetzt komme ich definitiv zu spät, was aber auch nicht so tragisch ist, passt besser zum Kaffee, welcher nicht nur kalt sondern auch zu lasch ist. Ein lascher Tag, machen wir das Beste daraus. (am Mittwoch verfasst)



Ein Auszug  aus meinen Leben, zwischen Chaos und Utopie, Wünschen, Plänen und dem damit unweigerlich verbundenen falschen Schein. In mir der Kampf zwischen Motivation und Trägheit. Nach dem Aufstehen erscheinen manche Tage so füllenswert und vor dem Einschlafen rückt die Leere der vergangenen Stunden ins Bewusstsein. Was macht einen guten Tag aus, einen erfüllten? Der reine Spaß scheint zu kurzweilig, meist nur für den Moment von Wert. Pflichten erfüllt zu haben kann befriedigend sein, doch meist nur in Hinsicht auf die Beruhigung des Gewissens. Wo soll der Sinn auch herkommen, die Aufgabe ist, ihn für sich zu schaffen. Versuchen jeden Tag ein Stück weiter zu kommen, in Hinsicht auf ein selbst gewähltes Ziel. Erfahrungen sammeln und davon etwas ins Gepäck für den weiteren Weg stecken. Die Augen offen halten und nicht blind an den kleinen Sachen vorbeigehen, die einen doch zum Lächeln oder Nachdenken hätten bringen können. Etwas möglichst greifbares, nachvollziehbares schaffen, Ideen in Realität verwandeln. Bedeutsamen Menschen begegnen und etwas zurück geben. Aktiv und nicht passiv leben. Kein bloßer Dauerkonsum zum Zeitvertreib, Zeit totschlagen trotz so vieler Fragen. Genießen und ertragen, etwas schaffen und Scheitern sich selbst eingestehen und erlauben. Schwächen eingestehen und Stärken erkennen. Träume müssen nicht solche bleiben, nur weil sie an manchen Tagen mehr in die Ferne rücken, dafür sind sie an anderen umso näher. Erkenntnisse durch Nutzen sinnvoll werden lassen. Versuchen zu verstehen. Soviel für 24 Stunden, wahrscheinlich auch oftmals zu viel, Stillstand ohne die Entscheidung für einen Weg, eine Richtung.

Freitag, 8. März 2013

Lebenszeichen

Die eingeloegte Zwangspause ist vorrüber. Durch den Stress mit meinen Belgen, die ich dank erschlichener Krankschreibung tatsächlich alle noch rechtzeitig abgeben konnte und den längeren Wegbleiben meines Internets, worum ich mich durch den Zeitmangel nicht sofort kümmern konnte, kam in letzter zeit nichts von mir.

Soweit geht es mir gut. An die letzte verbliebene Pflicht, das Finden einer Praktikumsstelle, habe ich mich heute aktiv rangewagt und warte noch auf Antwort. Durch den Prüfungsstress habe ich mich ziemlich gehen lassen. Die Wohnung und im besonderen maße mein Zimmer, sehen furchtbar aus, aber darn wage ich mich im Anschluß. Durch Stressessen und wenig bewegungm, da ich an meinem Laptop gefesselt war, habe ich unglaublich viel zugenommen. Da ich aber im Allgemeine gerade eher eine Aufwärtsbewegung in meinen Alltagsglück verspüre, lasse ich mich davon nicht runterziehen. Ernährungstechnisch gehe ich die Sache erstmal langsam an. Kein stricktes Hungern. In erster Liene will ich die gefühlsverursachten Fressanfälle wieder komplett abstellen. Seit ich vor ein paar Tagen wieder angefangen habe mich zu wiegen, sinkt die Zahl nur um ein paar Gramm, aber mit dem gefühl, dass es sich um eine richtige Abnahme handelt und nicht einfach nur um einen leeren Verdauungsaperat und Wasserverlust. Zudem hoffe ich, dass mein Stoffwechsel durch dass Überfressen (nicht übertrieben, ich hab wirklich zu viel und nur aufgrund des Gefühls von innerer Leere gegessen), wieder in Schwung gekommen ist, was ich auch nicht kaputt machen möchte. 

Wenn ich gerade so die letzte Zeit reflektiere fällt mir auch auf, dass ich weniger Alkohol trinke. Ich hatte mal wieder eine Phase, in der ich mich wirklich jedes Wochenende abgeschoßen habe, wenn nicht auch noch zusätzlich unter der Woche. Das habe ich jetzt zum Glück wieder im Griff, die selbstregulierenden Kräfte scheinen also noch vorhanden zu sein. Soweit mein Status. Wenn mir danach ist, öffne ich meinen Kopf wieder, um hier etwas abstraktere Gedanken festzuhalten, bis dahin...


Samstag, 19. Januar 2013

I´m sending me out of space

Der erste Beleg ist endlich fertig geschrieben und abgabebereit. Zwei noch zu schreiben bis zum 16. Februar. Hinzu kommen noch zwei mündliche Prüfungen, auf die ich mich auch noch vorbereiten muss. Der heutige Tag tröpfelte so dahin, aber wenigstens habe ich mein Hauptziel erreicht. Zum weggehen habe ich jetzt keine Lust mehr, auch wenn problemlos noch Begleitung gefunden werden könnte.



Gerade erst bemerke ich, dass ich heute wieder nichts gegessen habe, ungeplant. In meinem Kopf kreisen größtenteils meine zu erfüllenden Aufgaben, Appetit gleich Null. ich habe die gesamte Woche immr nur gegessen, wenn andere dabei waren, es etwas gemeinschftliches war. Ich habe kein einziges mal etwas zubreitet.

Zwischendurch erwische ich mich immer wieder, wie ich bewegungslos meine Gedanken gleiten lasse. Eine Nacht nur für mich, mal sehen, was sie noch bringt. Die Auswahl bietet Entspannung, Lethargie, Anstrengung...eigentlich auch eine gute Umschreibung für meinen bisherigen Tagesrhythmus. Ich glaub ich ergänze jetzt noch ein bisschen Berauschen, das passt mir gut in die Tagessuppe. Zum Glück ist hier noch etwas Alufoile mit meiner geliebten Füllung.

Dienstag, 15. Januar 2013

Mal wieder getagged

Ich wurde von der lieben Arielle  getagged, was mich wirklich freut, da ich zwar Lust hatte zu schreiben, aber nicht wirklich wusste worüber.



Regeln: 
1. Verlinke die Person von der du getagged wurdest.
2. Schreibe 5 Dinge über dich.
3.  Beantworte die 5 Fragen deines Taggers.
4. Tagge selbst 5 Blogger mit weniger als 200 Lesern und stelle mindestens 5 Fragen


5 Dinge:

1. Ich bin eine absolute Leseratte und habe hier noch mindestens 20 ungelesene Bücher liegen, während ich in meinen Kopf schon wieder 20 weitere vorgemerkt habe.

2. Seit ich Veganerin wurde hab ich meine Leidenschaft für´s Kochen und Backen entdeckt und lebe diese mindestens einmal in der Woche aus, indem ich für mindestens 15 Leute koche.

3. Ich studiere bereits im 5. Semester einen sozialen Beruf, kann mich aber immer noch nicht festlegen, in welche Richtung es später einmal gehen soll.

4. Ich besitze das kleine Latinum, obwohl ich wahrscheinlich keinen kompletten Satz mehr übersetzen könnte.

5. Ich bin eine kleine Chaotin und der Ordnugsgrad in meinem Zimmer ist stets abhängig von meiner Gefühlslage.

5 Fragen:

1. Kommst du morgens eher gut oder schlecht aus dem Bett?
Mir bereitet das Einschlafen eindeutig mehr Probleme, weshalb ich mir angewöhnt habe, öfters einfach garnicht erst ins Bett zu gehen.
2. Was bringt dich wirklich, richtig und wahrhaftig zum Lächeln?
Das schafft meistens die Gegenwart von guten Freunden.
3. Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wer?
Ich hab mich immer strickt gegen Vorbilder verweigert, um meinen eigenen Weg zu finden.
4. Wie viel bedeutet es dir, immer auf den neuesten Stand zu sein, was die Mode und Kleidung angeht?
Ich trage was mir gefällt, was meist sehr stimmungabhänguig ist. Ich denke ich habe einen recht eigenen Stil gefunden und ob er gerade zur aktuellen Mode passt oder nicht, bestimmt weitestgehend der Zufall. Ich bevorzuge 2nd-Hand-Läden.
5. Welcher ist dein Lieblingsort auf der Welt und warum?
Auf den Ort kommt es mir weniger an, denn wenn die richtige Person gegenwärtig ist, kann jeder Ort der schönste sein.

 Meine Fragen:

1. Gab es einen schönsten Moment oder Zeitraum innerhalb deines letzten Jahres?
2. Hängen Poster an deine Wand und wenn ja, welcher Art?
3. Welche Musik mochtest du als Kind?
4. Hast du momentan ein bevorzugtes Musikvideo? Wenn ja kannst du es hier posten, falls die Gema es in unserm Land zulässt ;-)
5. Beschäftigen dich politische Themen? 

Ich tagge spontan:  Julia, Melanie - Marie, Bibi, Lillith Rayne und Concessions de coeur.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Und wieder mitten in der Nacht



Meine Krankheit hat meinen sowieso kaum vorhandenen Biorhythmus endgültig gekillt. Letzte Nacht konnte ich auch nach mehr als 24 Stunden ohne Schlaf kein Auge schließen. Das Ergebnis war, dass ich erst kurz bevor mein Wecker geklingelt hat eingeschlafen bin und ich ihn somit einfach überhört habe. Uni daher verschlafen…Zuerst hat mich das selbst so angekotzt, dass ich fast den ganzen Tag hingeschmissen hätte, bis ich mir bewusst machte, dass ich noch so viel zu erledigen habe und der Druck inzwischen schon so gestiegen ist, das jeder kleine Fortschritt schon Erleichterung bringt. Während ich mich bei meiner ersten Kippe selbst versuchte davon zu überzeugen, nahm ich ein Buch, welches ich gerade lese und somit griffbereit habe, auch wenn ich schon eine Weile nicht mehr dazu gekommen war, in die Hand.  Als ich die Überschrift las, zauberte mir der Zufall ein Lächeln ins Gesicht und die Motivation war da: „ Zehn gute Gründe am Morgen aus dem Bett zu steigen.“  Vielleicht hat mancher schon bemerkt, dass ich Fan von auffälligen Zufällen, also Synchronizitäten, bin. Nicht dass ich an irgendwelche Verschwörungen wirklich glauben würde, aber sie zu durchdenken bereitet mir Vergnügen. 

Und was soll ich sagen, besser formuliert, schreiben? Zum ersten Mal hab ich es geschafft einfach mal ein paar Stunden an meinen Beleg zu schreiben und zwischendurch die Wohnung so auf Vordermann zu bringen, dass ich morgen Besuch empfangen kann. Ich hatte sogar irgendwie Spaß dabei, weil ich mich diesmal nicht bei jeden Satz überwinden musste. Nebenbei hab ich sogar das Essen total vergessen, weil in meinen Arbeitsdrang die Zeit einfach nur so an mir vorbei zog. Hoffe ich kann das morgen, oder vielmehr später, noch genauso umsetzten. Damit ich jetzt eventuell schlafen kann, gönne ich mir noch ein Tütchen, weil ich das 1000mal besser finde, als irgendwelche chemischen Schlafmittel.

Freitag, 4. Januar 2013

Silvester & Krankheit

Dieses Jahr habe ich bisher nur krank im Bett verbracht. Zwar fühle ich mich immernoch ziemlich kaputt, aber ich werde trotzdem unter Leute gehen, weil ich die Einsamkeit zwischen gebrauchten Taschentüchern nicht mehr ertrage. Zwar will ich morgen die Nacht durchtanzen, weshalb ich mich bis dahin schonen wollte, aber was soll´s...Ich weiß, dass ich genug Willensstärke besitze, um meinen Körper an seine Grenzen zu bringen.



Silvester habe ich es etwas übertrieben, wobei das wahrscheinlich an der doch recht plötzlichen Wirkung eines Haschkekses lag und weniger an meinem Alkoholkonsum. Zudem ist ein Keller voll mit Nebel, nur von Schwarzlicht und Strobo beleuchtet, nicht das beste für einen Menschen mit Kreislaufproblemen. Am Ende musste ich mich zum Glück nur eine Weile auf einer Bank ausruhen, bevor ich weiter tanzen konnte. Ich habe mich auch vor Mitternacht relativ lang mit meinem Herzrhythmusbeschleuniger unterhalten. Als er ankam habe ich mich sehr gefreut und wir sind gleich nach der Begrüßung so ins Gespräch gekommen, dass er fragte, ob wir uns nicht erstmal setzen wollen. Ich deute unser Gespräch keinesfalls als flirten oder ähnliches, aber wenn Mensch sich über eine Stunde am Stück ohne Probleme unterhalten kann, finde ich das schon einmal recht positiv.