Freitag, 27. April 2012

Sommer in der Seele

Sonne erweckt wieder Lebensfreude. Die passenden Menschen dazu, ein beruhigtes Gewissen und die sinkende Zahl erledigen das übrige. Mein ersehnter Sommer ist da und manchmal wünsche ich, er würde für immer bleiben. Aktivität ersetzt Lethargie, verdrängt die Depression. Die Musik verändert sich, oder vielleicht auch meine Wahrnehmung. Alles fällt viel leichter. Ich muss raus und genießen, erleben, alles intensiv spüren und die Kälte des Winters vergessen. Das Gefühl umschließen und so schnell nicht mehr los lassen. ich kann meine Sehnsucht wieder verstehen und ersticke sie nicht mehr. Seele, bewahre mir den Sommer!


Ich hoffe ihr könnt die guten Momente genießen, sie vergehen viel zu schnell und sind später kaum noch greifbar...

Mittwoch, 25. April 2012

Krank & Nachdenklich

Bin krank & appetitlos. Seit 2 Tagen nichts gegessen, ohne Zwang. Kein Hunger, kein Verlangen. Merke, dass ich gern wieder jemanden lieben würde. Aber diesmal richtig. Keine halbe Sache, kein Abfinden mit der Möglichkeit. Sich wirklich fallen lassen können, weil bei ihm alles egal ist. Kein Gedanke, ob er mich nicht hässlich findet, weil die Lust so offensichtlich ist. Mein Leben intensiv teilen, die Furcht vor dem nächsten Tag schwinden lassen und den Scheiß vergessen der vorher war. Sich nicht mehr davon auffressen lassen, den geschehenen Schrecken durch Leidenschaft verwischen. Mein Tag besteht Aus Liebesliedern: traurig, schön und melancholisch. Mein Gefühl nicht in Worte fassbar. Der Wunsch nach mehr Sehnsucht, durch die Luft schweben, weil es diesen einen Menschen gibt. Wie lang ist es her? Und nie war es erwidert oder glücklich.
Wie gern würde ich dieses Lied aus vollem Herzen für jemanden singen...

Dienstag, 24. April 2012

Ausgebrannt & Abegefuckt

Fühle mich krank, hab aber noch so viel zu tun, dass ich die ganze Nacht aufbleiben müsste um alles zu schaffen. Der Raubbau an meinem Körper geht also weiter. Meine Stimmung fährt den ganzen Tag schon Achterbahn, was hauptsächlich mit der An- oder Abwesenheit von bestimmten Menschen zu tun hat. Die einzige  Wärmequelle in meinem Bett ist die Lüftung meines Laptops. Fühle mich ausgebrannt & abgefuckt. Zu nüchtern für diese Welt. Hätte große Lust mit Musik auf den Ohren ein paar Runden durch die Stadt zu drehen aber Körper und Kopfhören machen da nicht mehr mit. Das Nachbarskind fängt an zu weinen. Kann ja rübergehen, es in den Arm nehmen und sagen, das es nur noch schlimmer werden kann. Mir fehlt gerade soviel und doch so wenig. Hätte gern die Leichtigkeit mich in den Armen von jemanden fallen zu lassen, auch nur für eine Nacht, aber meine Gedanken sind die Blockade. Hab grad solche Lust zum schlafen, kann ja in 5 Stunden den Wecker stellen und den wichtigsten Scheiß erledigen. Hatte vorhin schon Halluzinationen, echt nicht schön.

Samstag, 21. April 2012

Reflexion im Zeichen der Selbstzerstörung

Ich zelebriere weiterhin die Selbstzerstörung in allen Farben. Keine Pause, kaum Schlaf, zu viele schädliche Suchtstoffe. Nikotin, Coffein, Alkohol, THC...ein Kreislauf der Betäubung und des nicht nachdenken müssen über sich selbst. Entwickel mich nicht weiter, scheue vor Hindernissen, möchte nur noch flüchten. Mir ist es bewusst und ich genieße es trotzdem. Wen interessieren jetzt schon die Falten im Alter, die kaputte Leber und die zerfressene Lunge? Den Leichtsinn der Jugend im Lebenstil erhalten um das leichtsinnige, naive, ungebrochene Kind im Inneren noch zu spüren. Treiben lassen von Feier zu Feier, jede Gelegenheit nutzend. Augen verschließen vor den wichtigen Dingen und immer die gleichen alten Lieder singen. Riechen, Schmecken, Fühlen, Tanzen...Auf der Suche nach Nähe als Lösung für alles. Bilder im Kopf, die nicht wahr werden wollen. Illusionen auf Papier, zerknüllen und von vorn anfangen? Leider nicht möglich im Kreislauf des Lebens. Die Spesen zahlt jeder für sich, die Rechnung kommt kurz vor dem Sarg.

Begebe mich jetzt wieder in den Strudel der Nacht. Die nächste Flasche griffbereit. Stimmung = nachdenklich, nicht deprimiert. Melancholie zum genießen. Sich selbst kennenlernen, um sich noch mehr vor sich zu verschließen.

Donnerstag, 19. April 2012

Das Gefühl von Kontrolle

Bin heute das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit komplett nüchtern und fühle mich dazu auch noch relativ gut. Ich bin gerade sogar motiviert weiter an meiner Facharbeit zu schreiben. Selbst wenn ich nur eine Stunde durchhalte, momentan zählt jede geschaffte Seite. Außerdem werde ich morgen vielleicht spontan auf ein 1-Tages-Festival fahren und kann das nur genießen, wenn ich etwas weniger Druck habe. Vielleicht schaff ich´s ja auch die Nacht durchzuschreiben, wozu gibt´s schließlich Coffein? Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Die SGD läuft super, der Abend gestern war schön (auch wenn ich schon wieder viel zu fertig war), ich bin vorher 74 Bahnen in einer Stunde geschwommen, der eingeladene Herr ist mitgekommen und ich habe meinen Ex wieder mit seiner Neuen gesehen und es hat nichts bei mir ausgelöst.
Ich möchte gerade einfach dieses Gefühl festhalten. Ich bin nicht übermäßig glücklich, aber ich spüre die Kontrolle über mich, ein neutrales, leichtes Zufriedensein. Ich weiß, dass es sich bei dem "Hungern" um eine Bewältigungstrategie handelt. Eine Fokussierung um von anderen abzulenken, der falsche Schein, die spröde Hoffnung, dadurch glücklicher zu werden. Über den Rest keine Kontrolle: Gefühle, Stress, Druck, Erwartungen...doch über das Essen bestimme ich. Ich erkenne die Lüge und lebe sie trotzdem, wie eine schlechte Droge, die man zu spät abgesetzt hat. Es hat mich gepackt und lässt mich nicht mehr los. Doch was kommt danach? Die Antwort kann ich nicht geben.

Mittwoch, 18. April 2012

Zur Abwechslung mal Motivation

Heute bin ich endlich wieder richtig motiviert. Hab vor lauter Aufregung wegen der Prüfung vergessen mir etwas Essen mitzunehmen und habe jetzt auch keinen Hunger mehr, da alles super gelaufen ist und ich gerade Gefühlstechnisch ein kleines Hoch erlebe. Werde dann gleich noch schwimmen gehen und später auf eine Party, Belohnung muss ja auch sein. Ich ringe gerade mit mir, ob ich noch eine Nachricht an den Herren schreibe, mit dem ich in letzter Zeit relativ viel unternommen habe, obwohl wir uns erst seit kurzen kennen. Der Gedanke daran lässt mein Herz auf jeden Fall Adrenalin durch meine Venen pumpen. Ich will ihn nicht zu viel werden, wenn er nein sagt ist es OK.

Dienstag, 17. April 2012

Nimm mich mit nach Haus...

Komme gerade zur Ruhe und spüre eine Mischung aus Wut, Selbstmitleid, Selbstekel, eine Art von Depression, alles nicht in ein Wort zu fassen. Hab ihn gestern wieder gesehen mit seiner Neuen. Ich wusste es schon vorher, ich wusste es schon bevor ich seinen scheiß Zettel fand, doch ich wollte es nicht an mich ran lassen. Warum habe ich damals nicht eher auf meine Vernunft gehört. Kaum hatte er Geld, Aussicht auf eine eigene Wohnung und etwas Neues zum Ficken hat er sich verpisst. Ich war seine kleine naive Spielpuppe, kein Selbstbewusstsein, hässlich genug um froh zu sein, wenn sie überhaupt jemand will. Ich hasse mich selbst für meine Dummheit, ich wusste es besser und hab trotzdem alles mit mir machen lassen. So viele Dinge, die mich so viel gekostet haben, nur für falsche Nähe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich wegen diesen...wegen ihn nocheinmal weinen muss. ich könnte explodieren vor innerer Aggression. Würde mir gern weh tun...aber NEIN. Nicht wegen ihn, dass hat er nicht verdient. Nichteinmal das Händeschütteln oder den versehentlichen Blick, bei dem sich unsere Augen für einen kurzen Moment trafen. Muss runterkommen, für die morgige Prüfung lernen und mich auf später freuen, wenn ich noch Menschen treffe die mich ablenken, die ich mag, die mich auch mögen (was mir immer schwerer fällt zu glauben). Ich darf mich da nicht wieder reinsteigern...ich habe nur Angst vor der einsamen Nacht.

Montag, 16. April 2012

Auszug aus meiner Gefühlswelt

Das Wochenende war wirklich schön, besonders die Geburtstagsfeier war genial. Das hilft mir auch darüber wegzusehen, dass ich viel zu viel gegessen habe. Heute Früh bin ich Gefühlstechnisch in ein kleines Loch gefallen. Allein zu Hause, viel für die HS zu erledigen, aber keine Motivation...das Übliche. Außerdem fehlt mir Heute wieder ein Ziel, auf das ich mich freuen kann. Ein Treffen, etwas mit jemanden unternehmen. Ich sehne mich in letzter Zeit viel mehr nach Nähe. Vor meiner Beziehung mit ihm konnte ich damit umgehen, aber es hat mich einfach zu sehr daran erinnert, wie schön es sein kann, wenn man jemanden hat der immer da ist, einen umarmt, mit dem ich nachts einschlafen kann und am Morgen aufwache.

Meine Gefühle spielen auch etwas verrückt. Es gibt jemanden, mit dem ich zur Zeit viel unternehme und ich erwische mich ständig dabei, wie ich darüber nachdenke, wann wir und das nächste Mal sehen, ein Grund ihm eine Nachricht zu schreiben. Er meldet sich auch bei mir, lädt mich ein, sagt ich müsse unbedingt mitkommen. Es ist aber alles sehr freundschaftlich. Es gab noch keinen Moment der auf etwas anderes hingedeutet hätte. Da ich aber einfach gern mit ihm zusammen bin, unabhängig davon wie sich alles entwickelt, genieße ich einfach (auch wenn ich gerade wieder dieses Glücksgefühl spüre, während ich über ihn schreibe). Ich will mir einfach nichts einreden lassen von meinen Verstand. Viel zu oft hat mein Kopf gesagt "er könnte der Richtige sein" und hat versucht mein Herz auch zu überreden.

Freitag, 13. April 2012

Ein Tag Pause

Hab jetzt Stundenlang für Morgen gekocht. Meine Mittbewohnerin hat morgen Geburtstag und der wird groß gefeiert. Weil ich das einfach mal genießen will, die SGD gut läuft und ich so viel Arbeit in Essen gesteckt habe, mache ich morgen einfach mal ´ne Pause. Danach geht´s weiter nach Plan. Jetzt noch schnell duschen und dann auf zur nächsten Party.

Donnerstag, 12. April 2012

Vom keine Ruhe finden

Vorhin war ich so müde, dass ich extra ein Seminar habe ausfallen lassen und jetzt packt mich wieder diese innere Unruhe, dieser Druck sich bewegen zu müssen. Ich fühle mich so voll, als hätte ich gerade einen FA gehabt und dabei habe ich mich genau an die Kaloriengrenze gehalten. Bin heute Fahrrad gefahren und 1 1/2 Stunden im Regen durch die Stadt gelaufen. Letzte Nacht konnte ich auch nicht viel Schlaf nachholen und trotzdem habe ich gerade das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich nicht nochmal vor die Tür gehe. Aber irgendwie fehlt mir auch ein Ziel. Schade, dass ich diese Motivation nicht auf das Schreiben an meinen Beleg umlenken kann. Werd hier jetzt einfach noch ein bisschen Aufräumen und mich zwischendurch zum Schreiben zwingen. Ein Kumpel von mir hat um 22 Uhr Feierabend. Wenn ich bis dahin nicht runterfahren konnte, werde ich ihn einfach anrufen und fragen ob wir noch was unternehmen.